Diese Arbeit verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll die Effizienz öffentlicher Ausgaben bei der Stimulierung des Wirtschaftswachstums in zehn OECD-Ländern im Zeitraum 1981-2008 gemessen werden; zum anderen sollen die Faktoren untersucht werden, die die Effizienz staatlicher Ausgaben beeinflussen. Dabei werden mehrere wichtige Hypothesen geprüft, die sich auf folgende Aspekte beziehen: (1) Aktivitäten des privaten Sektors; (2) Ausmaß der Korruption; (3) der Geldmengenausweitung; (4) der Größe des Staatsapparats; und (5) der öffentlichen Schuldenquote. Die Ergebnisse unter Anwendung der Data-Envelopment-Analyse (DEA) zeigen, dass die Vereinigten Staaten und Neuseeland die höchsten Effizienzwerte in der Stichprobe aufweisen. Die Extremgrenzenanalyse (EBA) in Verbindung mit einem zensierten Regressionsmodell deutet darauf hin, dass die Aktivitäten des privaten Sektors einen starken negativen Zusammenhang mit staatlicher Ineffizienz aufweisen, während das Geldmengenwachstum einen starken positiven Zusammenhang mit Ineffizienz aufweist. Unsere Studie leistet einen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Wirksamkeit staatlicher Ausgaben und liefert einige politische Schlussfolgerungen.