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Stefan Müller hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und in Edinburgh Informatik, Computerlinguistik und Linguistik studiert. Danach arbeitete er am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken und bei der Firma Interprice. Er hat in Jena eine Professur für Germanistische Linguistik und Computerlinguistik und in Potsdam eine für Theoretische Computerlinguistik vertreten. Er hatte eine Juniorprofessur in Bremen für Theoretische Linguistik und Computerlinguistik, eine W3-Professur für Deutsch und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin und ist jetzt Professor für Deutsche Sprache mit Schwerpunkt Syntax an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Sein Forschungsschwerpunkt ist die deutsche Grammatik. Er arbeitet sowohl empirisch als auch theoretisch. Seine Interessengebiete sind Morphologie, Syntax, Semantik und Informationsstruktur. Er hat vor allem über das Deutsche publiziert, arbeitet aber auch an anderen Sprachen, wie z.B. Mandarin-Chinesisch, Maltesisch und Persisch, sowie den germanischen Sprachen, hier mit Schwerpunkt Dänisch. Die theoretische Arbeit wird im Rahmen der Head-Driven Phrase Structure Grammar (HPSG) durchgeführt und die theoretischen Analysen werden als computerverarbeitbare Grammatikfragmente implementiert. Die Grammatikfragmente, die im CoreGram Projekt implementiert sind, verwenden einen gemeinsamen Kern. Ein Ziel seiner Forschung ist es, Sprache zu verstehen und herauszufinden, was Sprachen im Allgemeinen und bestimmte Sprachklassen im Besonderen gemeinsam haben.
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