Kinder und Jugendliche mit besonders stark ausgeprägtem Vermeidungs- und Abwehrverhalten werden unter dem Leitbegriff PDA (Pathological Demand Avoidance) immer häufiger einem neuen Autismus-Subtyp zugeordnet. Seit einiger Zeit gibt es jedoch Unbehagen gegenüber dem PDA-Begriff als Ausdruck für ein pathologisches Abwehr- oder Vermeidungsverhalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse legen vielmehr den Schluss nahe, dass es sich bei PDA um ein subjektiv bedeutsames Verhalten im Sinne einer Unsicherheitsvermeidung handelt. Dafür steht die Bezeichnung Protective Demand Avoidance. Doch was steckt wirklich hinter PDA? Und handelt es sich tatsächlich um ein eigenständiges Profil innerhalb des Autismus-Spektrums oder eher um einen Selbstschutzreflex, der sich unter ungünstigen Umständen ausprägt und verfestigt?
Dieses Buch geht den Fragen nach,
- was PDA ausmacht,
- wo die Abgrenzung zu anderen Phänomenen erforderlich ist
- und welche Unterstützung Betroffene und ihr Umfeld wirklich brauchen.
Mit praktischen Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und entlastenden Ansätzen für Familien, Kitas, Schulen und Einrichtungen der Behinderten- bzw. Eingliederungshilfe.
In den letzten Jahren sorgt der Begriff PDA für zunehmende Aufmerksamkeit: Kinder und Jugendliche mit besonders stark ausgeprägtem Vermeidungs- und Abwehrverhalten werden unter diesem Leitbegriff immer häufiger einem neuen Autismus-Subtyp zugeordnet.
Doch was steckt wirklich hinter PDA? Und handelt es sich tatsächlich um ein eigenständiges Profil innerhalb des Autismus-Spektrums - oder eher um einen Selbstschutzreflex, der sich unter ungünstigen Umständen ausprägt und verfestigt?
Dieses Buch geht den Fragen nach,
- was PDA ausmacht,
- wo die Abgrenzung zu anderen Phänomenen erforderlich ist
- und welche Unterstützung Betroffene und ihr Umfeld wirklich brauchen.
Im Zentrum steht eine differenzierte Betrachtung von Abwehr- und Vermeidungsverhalten jenseits vorschneller Etikettierung. Denn eine unreflektierte Anwendung des PDA-Begriffs birgt die Gefahr, Verhaltensweisen zu pathologisieren und betroffene (autistische) Menschen unnötig zu stigmatisieren.
Mit praktischen Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und entlastenden Ansätzen für Familien, Kitas, Schulen und Einrichtungen der Behinderten- bzw. Eingliederungshilfe.