Julian ist die Stimme, die jeden Abend das Wetter erklärt.
Ruhig. Präzise. Kontrolliert. Stürme sind für ihn berechnungen. Gefühle? Sind unpassend.
Noah lebt für das Gegenteil.
Er ist Läufer. Er läuft durch Regen, sucht den Wind auf seiner Haut und denkt nicht darüber nach, was als Nächstes kommt.
Als ein Unfall sie zusammenführt, prallen zwei Welten aufeinander, und für einen kurzen Moment im Sturm vergisst Julian, Abstand zu halten.
Für Noah ist dieser Moment echt. Für Julian ist er ein Fehler.
Doch manche Dinge lassen sich nicht einfach wegmoderieren. Und manchmal braucht es genau einen Sturm, damit man lernt zu bleiben.