»Hallo, ich bin Cleo. Und dieses Achtsamkeitstagebuch hier? Sagen wir mal so: Es war nicht meine Idee. Eigentlich wollte ich das Ding sofort wieder loswerden. Aber jetzt schreibe ich doch rein.
Und dabei stellt sich raus: Bei mir ist ganz schön was los. Zum Beispiel ein Bruder, der meine Privatsphäre für ein Gerücht hält. Eine Klasse, die bei Wettbewerben komplett durchdreht. Und ein Faschingskostüm, das sich leider nicht von allein erfindet.
Manche nennen das ADHS. Ich nenne es: ziemlich anstrengend - aber auch ein bisschen super.«
Mit Witz, Tempo und großer Nähe zur kindlichen Perspektive erzählt Lena Hach von einer Heldin mit ganz eigener Sicht auf die Welt - und von einer Gedankenwelt, die selten stillsteht.
Ein Kopf voller Ideen, ein Herz voller Gefühle und ein Alltag, der niemals stillsteht: Hier kommt Cleo - und sie bringt das Chaos gleich mit.
Die neunjährige Cleo hat ADHS: ihr Gehirn funktioniert wie ein Flipperautomat, in dem Gedanken wild hin- und herspringen. Als sie in der Bibliothek ein sogenanntes Achtsamkeitsbuch gewinnt, ist die Begeisterung überschaubar. Doch dann beginnt Cleo, darin ihren turbulenten Alltag festzuhalten: den Zoff mit Bruder Lukas, die geheimen Ermittlungen rund um verschwundene Klassensüßigkeiten und die fieberhaft kreative Suche nach dem perfekten Faschingskostüm. Denn dieses Jahr gibt es erstmals einen Wettbewerb - mit einem mysteriösen Preis.
Zwischen Reizüberflutung und Hyperfokus, zwischen Schulchaos und einer rettenden Idee vom Wertstoffhof findet Cleo ihren ganz eigenen Weg, sich auszudrücken. Frech, warmherzig und herrlich unangepasst erzählt Lena Hach aus der Perspektive eines Mädchens, das spürt: Anderssein ist keine Schwäche, sondern eine ganz eigene, bunte Superkraft. Ein Buch, das laut und leise zugleich ist und das man am liebsten nicht aus der Hand legt.