Innerhalb der Erziehungswissenschaft nehmen die Bemühungen Fahrt auf, die eigene Praxis aus einer machttheoretischen Perspektive zu untersuchen. Diesem Projekt verschreibt sich auch das vorliegende Buch. Es lenkt den Blick in den Maschinenraum der Disziplin und macht hegemoniale Kämpfe zum Gegenstand - also jene Auseinandersetzungen, die um das Profil der Disziplin geführt werden, die regulieren, wer eine Stimme erhält (und wer nicht), wer gehört wird (und wer nicht), welche Themen als diskussionswürdig gelten (und welche nicht), welche Formen der Argumentation und des Schreibens, welche Praktiken des Studierens, der Forschung und der Theoriebildung als vernünftig gelten (und welche nicht).