Zwei Frauen kämpfen für ihre Zukunft
Mitte der Siebzigerjahre ist Johanna die erste in ihrer Familie, die an die Uni geht. Mit ihrer Freundin Luzie zieht sie in eine WG nach Freiburg und genießt neue Freiheiten. Als wenig später ihr Vater stirbt, muss sie jedoch zurück nach Hause und den Winzerbetrieb der Eltern übernehmen. Gemeinsam mit ihrer Mutter und Großmutter bewirtschaftet sie den Hof am Kaiserstuhl. In einer Welt, in der weibliche Arbeitskräfte nur die Hälfte zählen, müssen die Frauen sich behaupten. Erst recht, als Johanna ein Kind bekommt und sich entschließt, es ohne Vater großzuziehen. Erst recht, als sie sich dem Widerstand der Winzer und Bauern, der Bürger aus Freiburg und der Region gegen ein in der Nähe geplantes Kernkraftwerk anschließt. Auch Luzie, die gerade von einer langen Marokkoreise zurück ist, ist an ihrer Seite. Und plötzlich sieht es so aus, als könne man zusammen etwas erreichen.
VOR UNS LIEGT DIE GANZE WELT
Johanna ist die Erste, die in ihrer Familie studiert. Als ihr Vater stirbt, muss sie jedoch den Winzerbetrieb am Kaiserstuhl übernehmen. Der Traum der Siebzigerjahre von Aufbruch und Freiheit scheint für sie vorbei zu sein. Ihre Mutter erwartet viel von ihr, der Weinbau soll wachsen, und als Johanna die kleine Betty alleine großziehen will, wird im Dorf schlecht über sie geredet. Erst recht, als im benachbarten Wyhl der Bau eines Kernkraftwerks beginnt und Johanna sich den protestierenden Winzern, Bauern und Studenten anschließt. Zum Glück kommt in diesem Moment Johannas beste Freundin Luzie von einer langen Marokkoreise zurück.
Und plötzlich ist da dieses Gefühl: dass man gemeinsam wirklich etwas verändern kann.