Die Reihe Islamkundliche Untersuchungen (IU) wurde 1969 vom Klaus Schwarz Verlag gegründet. Seitdem hat sie sich zu einem der wichtigsten Publikationsorte für Islam- und Nahoststudien entwickelt. Mit mehr als 350 Bänden deckt sie eine große Bandbreite von frühislamischen bis zu zeitgenössischen Themen ab und behandelt ein breites Spektrum an Themen aus den Bereichen Geschichte, Kultur und Sozialwissenschaften. Mit einem regionalen Fokus, der muslimisch geprägte Gesellschaften in Westasien und Nordafrika sowie benachbarte Regionen und Migrationskontexte umfasst, fördert die IU-Reihe Forschung, die sich auf Primärquellen aus diesen Regionen stützt und sich kritisch mit der Wissensproduktion in diesem Bereich auseinandersetzt.
IU veröffentlicht Monografien, Sammelbände, wissenschaftliche Editionen und Übersetzungen aus den Originalsprachen, Sammlungskataloge und weitere Formate. Wir begrüßen Beiträge aus verschiedenen Disziplinen (islamische Theologie, Geschichte und Philologie, Politik- und Sozialwissenschaften, Anthropologie, Religionswissenschaft usw.), darunter auch Erstveröffentlichungen, z. B. überarbeitete Dissertationen oder Habilitationen. Wir akzeptieren Manuskripte in Englisch, Deutsch, Französisch und gelegentlich auch in anderen Sprachen.
Für Einsendungen wenden Sie sich bitte an den Acquisitions Editor Torsten Wollina (torsten.wollina@degruyterbrill.com).
Die Vorstellung, dass die Welt aus sich selber erklärbar sei, ist für das europäische Denken eine Selbstverständlichkeit, die die Deutung des Menschseins einschließt. Anders im Islam: Der Koran verkündet Allah als den einen niemals ruhenden Gestalter des Kosmos und des Schicksals des Menschen. Anhand von zahlreichen Quellen legt der Autor dar, wie diese Glaubenswahrheit in der Geschichte des islamischen Menschenverständnisses interpretiert wurde.