Das Kinder-Fachbuch hat deshalb neben einer Erzählung einen Strategieteil, der im Elternhaus eingesetzt werden kann. Es finden sich hilfreiche Tipps für Eltern und Therapeuten, Gefühlskarten zum Einsatz in der Kita, Schule oder der Therapie und Einschätzungen der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Mirja Rößner im Buch. Corinna Stremme war es wichtig, sich Unterstützung bei Fachleuten zu holen, die Erfahrung mit Kindern und ihrem Trauerprozess beim Verlust geliebter Menschen haben.
Annette Seydlitz, systemische Familientherapeutin, hat beispielsweise geholfen, Töffel und Bruno zu dem werden zu lassen, was sie jetzt sind: Kinder, die trauern und Verluste verwinden, dabei aber auch zulassen, zu spielen und unbeschwert zu sein.
Die Zeichnungen von Britta Bolle hatten es der Schriftstellerin, die bereits einige Sachbücher geschrieben hat, gleich angetan. Sie habe sie im Internet gesucht und gefunden. Mittlerweile sind sie sogar befreundet. Die Arbeit an solch einem Projekt schweißt zusammen.
Bruno ist verzweifelt: Seine Schwester wird nie mehr gesund werden. auch seine Eltern sind am Boden zerstört. Er traut sich nicht mehr, laut Musik zu hören oder Baumhäuser zu bauen. Darf Bruno fröhlich sein, wenn es Emma schlecht geht?
Gut, dass seine Hamster-Freundin Töffel und Abraham Uhu ihm bei der Beantwortung der Frage beistehen. Bruno befürchtet, Emma könne sterben, Töffel und ihre Freunde wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Alle Kinder lernen: Über Gefühle darf unbedingt gesprochen werden!
Abenteuer und das Thema ADHS kommen hier wie bei Töffel Band eins nicht zu kurz. Gleichzeitig erhalten große und kleine Trauernde Ideen zur Trauerbewältigung an die Hand.
Eine Vorlesegeschichte mit Tipps für Eltern und Zusatzmaterial für Fachpersonal.
Für Kinder von 5-10 Jahren.